Rachenentzündung

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Bei einer Rachenentzündung handelt es sich um eine Entzündung der Rachenschleimhaut, wobei oft gleichzeitig noch die Mund- und Halsschleimhaut entzündet sein kann. Der Fachausdruck für diese Erkrankung lauten Pharyngitis, wobei diese Erkrankung sehr häufig vorkommt. Dies gerade immer in der kalten Jahreszeit, doch eine Rachenentzündung kann in der Regel schnell und gut behandelt werden.

Wodurch eine Rachenentzündung entsteht

Die Hauptursache einer Pharyngitis, sind Viren oder auch Bakterien. Allerdings eine bakterielle Rachenentzündung ist eher seltener. Zusätzlich gibt es zwei Formen der Pharyngitis. Die eine Form ist einmal die akute und zum anderen die chronische Entzündung des Rachens. Die Symptome sind hier Halsschmerzen und zusätzlich noch Schluckbeschwerden. Hier untersucht der Arzt erst einmal den Rachen, und danach kann dieser die richtige Diagnose zu stellen. Antibiotika gibt es bei einer bakteriellen Infektion, das hier immer sehr gut und schnell hilft. Bemerkbar macht sich eine Rachenentzündung durch Halsschmerzen, die beim Schlucken noch stärker werden. Die häufigste Pharyngitis wird durch Viren verursacht, die durch eine Erkältung oder einen grippalen Infekt entstehen kann. Zu den Schmerzen beim Schlucken und Sprechen, entsteht meistens noch ein Gefühl, als ob ein Fremdkörper im Hals wäre. Dieses Gefühl wird durch das Anschwellen der Rachenwand verursacht wird, gerade wenn sich die Entzündung richtig eingenistet hat. Hierdurch werden die Nahrungsaufnahmen und das Schlucken erschwert. Bei sehr ausgeprägten Fällen schwillt die Schleimhaut so stark an, womit das Atmen sehr schwerfallen kann. Zusätzlich können noch weitere Symptome wie im Hals- und Nackenbereich druckempfindliche Lymphknoten und Fieber. Eine weitere Form der Pharyngitis ist die Seitenstrangangina, die sehr häufig vorkommen kann. Bei dieser Rachenentzündung ist auch das lymphatische Gewebe der Rachenhinterwand betroffen. Ebenso sind die Seitenstränge hiervon betroffen. Sollten die Mandeln im Rachen ebenfalls betroffen sein, wird von einer Tonsillo-Pharyngitis gesprochen. Eine Rachenentzündung kann jeden treffen, ganz unabhängig vom Alter. Allerdings sind Kinder wesentlich häufiger betroffen, als dies bei Erwachsenen der Fall ist.

Die akute Rachenentzündung

Ein Auslöser einer akuten Pharyngitis kann eine Vielzahl an Mikroorganismen sein. Dabei sind die häufigste Ursachen Viren, wie zum Beispiel Rhino-, Coron-, oder auch Adenoviren. Dies sind die absolut typischen Erreger die bei einer Erkältung vorkommen. Da durch eine Virusinfektion die Schleimhaut schon vorgeschädigt ist, können sich so Bakterien einfacher und leichter vermehren. Genau dadurch werden die Beschwerden noch verschlimmert. Hierbei handelt es sich in der Regel um Streptokokken der Gruppe A. unterschiedliche Studien haben belegt, das bei Kindern die Rate an S-Treptokokken zu erkranken, 15 bis 40 % höher ist, als dies bei Erwachsenen der Fall ist. Allerdings hängt dies von der jeweiligen Studie ab, kann also auch ein ganz anderes Ergebnis vorliegen. Zusätzlich gibt es Menschen, die eine chronische Halsentzündung haben. Dies kann zum Beispiel durch Zigarettenrauch oder Chemikalien entstehen und sehr unangenehm sein. Denn hier sind die Schleimhäute ständig gereizt und kratzen sehr stark. Diese Form der Entzündung ist nicht ansteckend, aber alle anderen Formen der Rachenentzündung schon. Dabei wird die Infektion von Mensch zu Mensch übertragen. Dies geht über das Nasensekret oder den Speichel. Hier wird auch von der Tröpfcheninfektion gesprochen, was schon bei Sprechen oder Niesen der Fall sein kann. Dabei sind gerade die viralen Erreger hoch ansteckend, womit sich dann erklärt, warum immer gleich eine ganze Familie oder Klasse unter einer Rachenentzündung leidet. Eine Rachenentzündung kann das ganze Jahr übertragen werden.

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